„Bild: Regensburg Tourismus GmbH“

Welterbe Regensburg

Regensburg, die gemütliche, römische Stadt am höchsten Punkt der Donau glänzt mit ihrem einzigartigen Charme.

Das UNESCO-Welterbe besticht vor allem durch seine kleinen, verwinkelten Gassen und die Lebensfreude der Bewohner. Der malerische Fluss lädt zu einem gemütlichen Spaziergang oder gar einer Donauschifffahrt ein.

Dom St. Peter

Der Regensburger Dom St. Peter zählt zu den bedeutendsten Leistungen der Gotik in Bayern. Mit seinen weit sichtbaren Türmen ist der Dom Mittelpunkt der UNESCO Welterbestadt Regensburg. Eindrucksvoll sind die farbenprächtigen Glasfenster aus dem 13./14. Jahrhundert. Der Kreuzgang, einst Begräbnisstätte Regensburger Bürger und Domherren, wird vorrangig durch das gotische Kreuzrippengewölbe aus dem 15. Jahrhundert geprägt. Die Allerheiligenkapelle, Mitte des 12. Jahrhunderts von oberitalienischen Bauleuten errichtet, ruft Erinnerungen an Ravenna wach und kann auch mit einer Führung besichtigt werden. Der Regensburger Dom ist die einzige gotische Kathedrale Bayerns.

Bedingt rollstuhlgerecht.

Dom Regensburg
Steinerne Brücke Regensburg

Steinerne Brücke

Bei einem Besuch in Regensburg darf man sie auf keinen Fall verpassen: Ein Meisterwerk der mittelalterlichen Baukunst in Deutschland – Die Steinerne Brücke.

Neben dem Regensburger Dom ist sie das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt und war sicherlich ein Grund für die Aufnahme Regensburgs in die UNESCO-Welterbeliste. Die Steinerne Brücke, die den altbaierischen Stadtteil Stadtamhof mit der Regensburger Altstadt verbindet, galt im Mittelalter als ein echtes Weltwunder. Sie wurde innerhalb von nur 11 Jahren erbaut, vermutlich von 1135 – 1146. Der rege Handelsverkehr des im Mittelalter bedeutenden Wirtschaftszentrums Regensburg erforderte den dauerhaften Flussübergang. So entschlossen sich Rat und Bürgerschaft zur Errichtung des Bauwerks. Nahezu 800 Jahre lang, bis 1935, blieb sie die einzige Brücke, die in Regensburg und im weiten Umkreis als zuverlässiger Donauübergang diente.

In steinernen Rundbögen überspannt das beeindruckende Bauwerk auf ca. 300 Meter den Fluss. Die Brücke selbst steht auf sechzehn Fundamentfüßen, auf denen die Tonnengewölbe des eigentlichen Brückenbauwerks ruhen. Als Eingang zur Stadt war die Brücke ursprünglich von drei Türmen bewacht. Heute steht nur noch der Brückturm, der einen hervorragenden Aussichtspunkt über die Stadt darstellt.

Der Weg über die Steinerne Brücke gehört zu den lohnenden Unternehmungen bei einem Urlaub in Regensburg: Von der historischen Altstadt über die Donau, vorbei am „Bruckmandl“, das den Scheitel der Brücke ziert, in den idyllischen Stadtteil Stadtamhof.

Das Wunder mittelalterlicher Ingenieurskunst, das zum Vorbild der berühmten Prager Karlsbrücke wurde, ist mittlerweile für den Verkehr gesperrt.

Rollstuhlgerecht

Historische Wurstkuchl

Die berühmte „Historische Gar- und Wurstküche“ – genannt „Wurstkuchl“ – befindet sich unweit der Steinernen Brücke direkt am südlichen Donauufer.

Das heute sichtbare Gebäude östlich des historischen Salzstadels stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde zur selben Zeit wie sein Nachbargebäude an einen damals erhaltenen Teil der Regensburger Altstadtummauerung aus dem 14. Jahrhundert angebaut. Archäologische Ausgrabungen zeigten, dass genau an derselben Stelle schon früher eine ähnliche Garküche gestanden haben muss.

Belegt ist, dass bereits während des Baus der Steinernen Brücke und des Doms im 12. Jahrhundert die Arbeiter und Steinmetze in der Wurstkuchl ihren Hunger mit schmackhaftem Garfleisch stillen konnten. Auch die zahlreichen Hafenarbeiter Regensburgs besuchten aufgrund der räumlichen Nähe zum Hafen regelmäßig das kleine Gasthaus.

Heute führt die Familie Schricker-Meier – inzwischen schon seit vielen Generationen – die historische Wurstkuchl und verköstigt ihre Gäste hauptsächlich mit feinen Bratwürsten aus der hauseigenen Wursterei sowie hausgemachtem Sauerkraut und Senf als Beilagen.

Wurstküche Regensburg